Handlungsanweisungen

Im Bericht zum REK Laupen 2035 ist der chronologische Werdegang dargestellt. Zusammenfassend wird aufgezeigt in welche Richtung sich Laupen räumlich entwickeln soll und auf welcher Grundlage dieses Bild entstanden ist. Damit sind die Fragen "Was? Wo? Weshalb?" beantworten.

In Kapitel 5 des Berichts zum REK Laupen 2035 werden die Fragen "Wie? und Wann?" beantwortet. Das erste Unterkapitel enthält Antworten zu Themen, welche nicht nur ein einzelnes Quartier betreffen. Im zweiten Unterkapitel finden sich die Antworten quartierspezifischer Art. Die Handlungsanweisungen (HA) dienen dem Gemeinderat und den Fachkommissionen als Lenkungsinstrument.

Die Handlungsanweisungen lassen sich in zwei Kategorien unterscheiden:

  • Werden gewisse HA nicht in den nächsten fünf Jahren umgesetzt, ist die gewünschte räumliche Entwicklung von Laupen gefährdet. Diese HA werden deshalb als kurzfristig (K) bezeichnet.
  • Bei allen anderen HA ist aus heutiger Sicht nicht dieselbe Dringlichkeit gegeben. Für die Umsetzung dieser HA ist in dem Sinne eher die Ressourcenplanung der Gemeinde Taktgeberin für deren Umsetzung.

Selbstverständlich soll mit dieser Priorisierung keine Entwicklung an einem Ort mit "zweiter" Priorität gebremst werden. Ergreift eine Grundeigentümer:innenschaft die Initiative, steht die Gemeinde weiterhin mit Rat und Tat zur Unterstützung der ortsbaulich qualitätsvollen Entwicklung zur Verfügung.

Neu wird in Zukunft vor dem Einreichen eines Baugesuches gemeinsam mit den Eigentümer:innenschaften eine Quartierstudie "mini", "midi" oder "maxi" ausgearbeitet. Mit Hilfe derselben wird die Kenntnis der Qualitäten des Kleinquartiers vertieft, die dafür massgebenden Elemente identifiziert und damit die Voraussetzung für deren Erhalt und/oder bewusste Trasformation geschaffen. Gestützt auf diese Analyse werden die Gestaltungsprinzipien in Anlehnung der Schemata auf Seite 24 des Berichtes definiert und durch den Gemeinderat beschlossen.

Hinweis: Alle Dokumente zum REK Laupen 2035 können Sie hier beziehen.

Erarbeitung REK

Entsprechend der Nummerierung auf der Karte des REK Laupen 2035 finden sich nachfolgend jeweils ein Kurzbeschrieb, die Zielsetzung und die Handlungsanweisung per se. Für jede Handlungsanweisung wird der jeweilige Reifegrad gemäss Art. 5 Abs. 2 Raumplanungsverordnung festgelegt:

  • Festsetzung (F): Raumwirksame Tätigkeiten sind aufeinander abgestimmt.
  • Zwischenergebnis (ZE): Raumwirksame Tätigkeiten sind noch nicht aufeinander abgestimmt, der Lösungsweg jedoch ist bekannt.
  • Vororientierung (VO): Raumwirksame Tätigkeiten welche erhebliche Auswirkungen auf den Raum haben, deren Lösungsweg jedoch noch nicht bekannt ist.

Das historische Stedtli umfasst die gut erhaltenen mittelalterlichen Strukturen, die den Kern der Siedlung Laupens bilden. Zusammen mit der erhöht gelegenen Schlossanlage ist das Ensemble identitätsstiftend für den Ort.

Zielsetzung: Die historischen Gebäude- und Aussenraumstrukturen sowie deren Gestalt sind möglichst integral zu erhalten. Das bestehende kommerzielle und kulturelle Angebot soll erhalten bleiben.

Handlungsanweisung: Keine.

Die Ortsteile "ortsbauliche Qualitäten erhalten" zeichnen sich durch ein Mosaik von in sich recht homogenen Kleinquartieren, aus in sich jeweils ähnlichen Zeitepochen, aus. Diese sind auch heute noch meist klar ablesbar.

Zielsetzung: Durch gezielte, in ihrer Wirkung recht einheitliche bauliche Interventionen soll die zeitgemässe Entwicklung verbunden mit einer Wohnwertsteigerung der Parzellen ermöglicht werden. Dies unter dem Erhalt der quartiertypischen aussenräumlichen Qualitäten. Zur Illustration Schemaskizze mit Entwicklungen für verschiedene Bautypologien (s.S. 24 Bericht zum REK Laupen 2035).

Handlungsanweisung: Unter Einbezug (inhaltlich, finanziell) der Grundeigentümer:innen Ausarbeiten einer Quartierstudie "mini", um das Entwicklungspotential pro Parzelle zu definieren. Der Wirkungsbereich umfasst jeweils mindestens die direkt anstossenen Parzellen. Die inhaltliche Tiefe der Studie richtet sich nach SIA 102 Strategische Planung (Bedürfnisformulierung, Lösungsstrategien).

Die Ortsteile "ortsbauliche Qualitäten weiterentwickeln" zeichnen sich durch eine höhere Disparität der Bautypologien und/oder durch eine spezifische Lage (Bsp.: Lage im Ortsgefüge) aus.

Zielsetzung: Durch eine deutliche Innenentwicklung bis hin zum Ersatz von bestehenden Bauten sollen in diesen Quartieren neue ortsbauliche Qualitäten geschaffen werden. Zur Illustration Schemaskizze mit Entwicklungen für verschiedene Bautypologien (s.S. 24 Bericht zum REK Laupen 2035).

Handlungsanweisung: Unter Einbezug (inhaltlich, finanziell) der Grundeigentümer:innen, Ausarbeiten einer Quartierstudie "midi", um das Entwicklungspotential pro Parzelle zu definieren. Bei Vorhaben auf Einzelparzellen gelten für die Studie die Vorgaben für "mini". Sind mehrere Parzellen von einem Vorhaben betroffen, hat sich das Werkstattverfahren (Simultanverfahren) als zielführend erwiesen und soll im Normalfall angewendet werden.

Die Ortsteile "ortsbauliche Qualitäten transformieren" zeichnen sich durch einen (teilweisen) Wandel der Nutzung und damit auch der ortsbaulichen Qualitäten aus oder aber hier ist der Wandel der Nutzung vorstellbar. Heute sind diese Bereiche mehrheitlich durch Arbeitsnutzungen geprägt.

Zielsetzung: Schaffung eines ortsspezifischen Nutzungsmix mit ortsbaulicher Qualität.

Handlungsanweisung: Der Teil des ehemaligen Bahnhofareals der Bahn-Aue und Laupen Süd befinden sich in der Planungsphase. Für die weiteren Flächen der Bahn-Aue ist eine Quartierstudie "maxi" zu erarbeiten. Hier kann die Durchführung eines Studienauftrages nach SIA zu einer qualitätsvollen Lösung führen.

Hinweis: Zum ehemaligen Bahnhofareal und zu Laupen Süd bestehen zum Teil bereits klare Entwicklungsabsichten. Sie sind in der Karte zum REK Laupen 2035 bereits als Bestandesbauten eingetragen.

Die Gebiete im Norden und im Osten der Gemeinde befinden sich heute in der Landwirtschaftszone und werden entsprechend bewirtschaftet. Sie sind mehrseitig von Bauzonen begrenzt. Durch ihre Lage und Topografie eignen sie sich grundsätzlich als Bauland.

Zielsetzung: Solange noch Verdichtungspotentiale innerhalb der bestehenden Bauzone bestehen, werden die landwirtschaftlich genutzten Flächen erhalten.

Handlungsanweisung: Mit Hilfe des Monitorings (HA 12) wird der richtige Zeitpunkt für eine allenfalls etappenweise Umzonung der Gebiete in die Bauzone gesucht. Die Überbauung erfolgt jeweils aufgrund eines qualitätssichernden Verfahrens.

Die rechtskräftig eingezonte Arbeitszone am Ortseingang wurde noch nicht erschlossen und würde den Ortseingang weiter in Richtung der offenen Landschaft verschieben.

Zielsetzung: Effiziente und optimierte Anordnung (Erschliessung und Anbindung) der Arbeitszone innerhalb der Gemeinde.

Handlungsanweisung: Im Zuge der Ortseingangsgestaltung (HA 7) soll die Umlegung der Bauzone auf ein bereits erschlossenes Areal geprüft werden.

Die "Grünräume" sind für das Verständnis des Siedlungskörpers sowie die Landschaft von Laupen von zentraler Bedeutung. Die Flächen befinden sich um das Schloss, sichern den Übergang der Siedlung Richtung Laupenholz oder strukturieren die Siedlung südlich der Sense. Besondere Bedeutung hat dabei die Friedhofanlage, welche nebst der "Kernnutzung" schon immer auch ein Ort der Ruhe und Einkehr im Sinne eines Parkes war und ist.

Zielsetzung: Erhalt dieser Flächen und deren Funktion als wichtige Biodiversitätsflächen, Erholungs- und Aufenthaltsräume.

Handlungsanweisung: Auch bei einer zukünftigen (Teil-)Revision der Ortsplanung, allenfalls verbunden mit Umzonungen, sind diese Flächen mit einer entsprechenden Zonenzuordnung vor einer Überbauung zu schützen.

Als "Visitenkarte" kommen den Ortseingängen eine hohe Bedeutung zu. Entsprechend ihrer Lage werden sie unterschiedlich wahrgenommen und können auch unterschiedlich gestaltet sein respektive werden. Der Ortseingang im Nordwesten ist heute durch den Saaneübergang geprägt, im Nordosten durch das Mühleareal, im Südosten durch die Gewerbezone und im Südwesten durch den Gefällsbruch bei der Stegmattkreuzung mitten im Siedlungskörper Laupen/Bösigen.

Zielsetzung: Bei räumlichen Veränderungen im Bereich der Ortseingänge, ortsbauliche Gestaltung auf besondere Situation "Visitenkarte" abstimmen.

Handlungsanweisung: Unter Einbezug (inhaltlich, finanziell) der Grundeigentümer:innen, Ausarbeiten einer einfachen Ortseingangsstudie für den Ortseingang Südost, um den Gestaltungsspielraum zu erkennen, allenfalls zu vergrössern und optimal zu nutzen. In diesem Kontext muss auch die Bauzonengrenze überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

Die Gemeinde setzt sich für die nachhaltige Energieversorgung ein. Sie gewährt gem. Artikel 215 Absatz 2i des Baureglementes bei Einhaltung des Minenergie respektive Minenergie-P Standart einen Nutzungsbonus. Heute besteht ein Fernwärmenetz für ein Teilgebiet nördlich der Sense. Dieses wird von der Burgergemeinde betrieben. Ein Beitritt zum Trägerverein Energiestadt ist aktuell nicht geplant. Mit der geplanten Erarbeitung eines Energierichtplans kann dereinst überprüft werden, ob die Gemeinde Laupen die Bedingungen für einen Beitritt zum Trägerverein erfüllt.

Zielsetzung: Das bestehende Fernwärmenetz soll, als nachhaltiges Energieversorgungssystem, optimal ausgenutzt werden. Zudem soll geprüft werden, ob südlich der Sense (gem. Gemeinde Bösingen) ein weiteres Fernwärmenetz etabliert werden kann.

Handlungsanweisung: Potentialstudie für "Fernwärmenetz Süd" in Auftrag geben (südlich der Sense), abgestimmt auf die Erarbeitung des kommunalen Energierichtplans.

Saane- und Senseufer werden heute als regionale Erholungsräume stark genutzt, an Spitzentagen im Sommer sogar übernutzt. Dies führt zu zum Teil schwierigen Situationen mit der Verkehrssicherheit, der Parkierung und dem Littering. Gleichzeitig bildet der Raum ein wichtiges Habitat für eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen. Mit dem Jahrhundertprojekt "in-zukunft-laupen" wird das Ufer der Sense weitläufig neu gestaltet und es werden der Erholung weitere Räume zur Verfügung gestellt.

Zielsetzung: Die Chance von "in-zukunft-laupen", und auch diejenige des Erwerbs des Tanklagers, soll u.a. zu Gunsten einer qualitätsvollen Weiterentwicklung des regionalen Natur- und Erholungsraums von Saane- und Senseufer genutzt werden.

Handlungsanweisung: Für den regionalen Erholungsraum mit den angrenzenden Bauzonen (ZPP "Tanklager und Schöpfe", UeO "Aufschüttparzelle") soll, unter Einbezug der Grundeigentümer:innen (inhaltlich, finanziell), eine vertiefte räumliche Vorstellung entwickelt werden. In diesem Kontext soll auch die Verschiebung der Tennisanlage und des Springplatzes geprüft werden. Dabei werden Fragen wie: Wo wohnen? Wo arbeiten? Wo welche Freizeit? Wie erschliessen/parkieren? Wo/wie Natur? auf konzeptioneller Ebene beantwortet. Das Ergebnis aus Entwicklungsstudie und Freiraumkonzept dient als Grundlage für die Formulierung von Programmen/Pflichtenheften zu qualitätssichernden Verfahren.

Mit dem Projekt "in-zukunft-laupen" wird der Bahnhof an den Rand des Ortskerns verlagert. Die heutige Kreuzungssituation mit der Kantonsstrasse wird damit aufgehoben. Aus dem Bahnhof Laupen wird ein regionaler Verkehrshub mit Umstiegsmöglichkeiten vom öffentlichen Verkehr auf weitere Verkehrsmittel (Park&Ride, Kiss&Ride, Sharing- Modelle etc.).

Zielsetzung: Der Verkehrshub gemäss dem Projekt "in-zukunft-laupen" wird umgesetzt.

Handlungsanweisung: Keine.

Mit dem Projekt "in-zukunft-laupen" und dem Vollzug verschiedener Massnahmen aus dem Richtplan Verkehr (u.a. Tempo 30), werden im Bereich Mobilität entscheidende Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation in Laupen vollzogen. Trotzdem bleiben in den Themen des öffentlichen Verkehrs innerhalb der Gemeinde (Rufbus, autonome Fahrzeuge, Taktverdichtungen etc.) und beim Ermitteln von bestehenden und möglichen neuen Standorten für die Parkierung Fragen bestehen. Auch im Bereich des Berufs- und Schulveloverkehrs besteht Handlungsbedarf in der Routenausgestaltung.

Zielsetzung: Der öffentliche Binnenverkehr soll mit geeigneten Massnahmen verbessert und gestärkt werden. Die Parkierungssituation ist grundsätzlich zu überprüfen und über die gesamte Gemeinde zu verbessern. Es werden attraktive und sichere Radrouten geschaffen.

Handlungsanweisung: Konzeptionelle Überprüfung der Mobilitätsbedürfnisse. Analyse der Schwerpunktthemen und Herleitung von Möglichkeiten und Angeboten. Schwerpunkte sind der ÖV, insbesondere der Ortsbusbetrieb, oder etwaige neue Verkehrsmittel sowie der Radverkehr. Konzeptionelle Überprüfung der Parkierungssituation für motorisierten und langsamen Verkehr. Ermittlung von bestehenden und möglichen neuen Standorten. Die nördliche Arbeitszone entlang der Saane soll auch mitberücksichtigt werden.

Hinweis: Mit der Analyse von BSB+Partner (vgl. Anhang 4) wurde ein erster Schritt bereits unternommen.

Bauwillige können heute eine Voranfrage einreichen. Formell sind an eine solche keine grossen Erwartungen seitens Baubewilligungsbehörde geknüpft. Skizzenhaft muss die Bauabsicht aufgezeigt werden. Von dieser Möglichkeit wird heute zu selten Gebrauch gemacht. Üblicherweise wird die Baubewilligungsbehörde mit fertigen Baugesuchsakten konfrontiert. Zu diesem Zeitpunkt hat die Bauherrschaft viele Emotionen, viel Denkarbeit und bereits viel Geld investiert. Die Bereitschaft, das Projekt, beispielsweise zur besseren Integration in ein Quartiergefüge, zu überarbeiten, ist entsprechend klein. Die Gemeinde ist jedoch verpflichtet das ISOS auf ihrer Stufe möglichst konsequent anzuwenden.

Zielsetzung: Durch den frühzeitigen Kontakt zwischen Bauherrschaft und Baubewilligungsbehörde soll die ortsbauliche Qualität der Einzelobjekte bei Bedarf verbessert werden.

Handlungsanweisung: Im Rahmen der (Teil-)Revision der Ortsplanung wird geprüft, in welchen Fällen die Voranfrage als qualitätssicherndes Instrument zwingend eingefordert werden soll.

Im Rahmen der Arbeiten am vorliegenden REK Laupen 2035 wurde festgestellt, dass das Baugebiet von Laupen ein beträchtliches Innenentwicklungspotential aufweist.

Zielsetzung: Die Planungsbehörden erhalten jährlich einen Überblick über die im vergangenen Jahr erstellten und bewilligten Bauten.

Handlungsanweisung: Die Bauverwaltung erstellt ein einfaches Monitoring.

Die vier ersten Punkte befassen sich mit dem mehrheitlich überbauten Siedlungskörper von Laupen. Was die einzelnen Zielrichtungen (1 Erhalten, 2 Weiterentwickeln und 3 Transformieren) bedeuten könnten, ist mit untenstehenden einfachen Skizzen dargestellt. Wie dies quartierspezifisch konkret erfolgen könnte, muss auf Basis der Quartierblätter (vgl. Kapitel 5.2 des Berichts zum REK Laupen 2035) fallweise weiteruntersucht und beschrieben werden. In dem Sinne handelt es sich hier um erste Ideen, welche die Zielrichtung definieren, aber noch keine präzisen Vorgaben zur räumlichen Entwicklung enthält.

Isometrien REK Laupen 2035

Handlungsanweisungen - Quartiere

Ergänzend zur Analyse der Gesamtgemeinde wurden die einzelnen Quartiere detaillierter untersucht. Dabei fand die untenstehend dargestellte Einteilung der Quartiere Anwendung. Sie wurde durch die Planungskommission mit Blick auf die in der Bevölkerung wahrgenommenen Quartiere sowie funktionaler Zusammengehörigkeiten erarbeitet. Die für das Quartier relevanten Handlungsanweisungen (HA) der Gesamtgemeinde sind in der nachfolgenden Grafik eingetragen.

Handlungsanweisungen REK Laupen 2035

Die Analyseblätter zu den Quartieren enthalten eine systematische ortsbauliche Kurzanalyse auf der Grundlage von ISOS (Inventar schützenswerter Ortsbilder der Schweiz), Luftbildern und Augenschein und daraus abgeleitete Zielsetzungen für die räumliche Entwicklung sowie Handlungsanweisungen.

Bei der Einschätzung von anstehenden Transformationen von Quartieren stützt sich die vorliegende Arbeit auf unterschiedliche Indikatoren. Die wichtigsten sind dabei das Alter der Bausubstanz und der Bewohnerschaft. Weiter zeigte die Untersuchung des Baureglements, dass bei einigen Quartieren eine geringe Ausnützung des möglichen Ausbaugrades besteht. In Quartieren, in denen alle diese Gegebenheiten aufeinandertreffen, sind Transformationsprozesse der bestehenden Bausubstanz sehr wahrscheinlich.

Lesehilfe Quartierblätter