Erkenntnisse der Analyse

Luftbild Laupen

Luftbild Laupen (Panorama AG)


Die Analyse der Vorgaben und die Auseinandersetzung mit der Gesamtgemeinde respektive der einzelnen Quartiere führte zu folgenden Erkenntnissen:

Die beiden Siedlungskörper der Gemeinden Laupen und Bösingen sind über die administrativen Grenzen hinaus strukturell und betrieblich miteinander verknüpft. Insbesondere bei den Themen Energie, Verkehr sowie Sport und Freizeit können Synergien weiterhin genutzt werden.

Laupen braucht aktuell keine Einzonungen. Die unbebauten Bauzonen weisen ein grosses Potential auf, welches durch die Grundeigentümer:innenschaften gezielt entwickelt werden kann. Die langfristigen Entwicklungsflächen, mit Ausnahme der Gewerbefläche am östlichen Rand der Oberau, liegen richtig. Hier soll eine weitere bauliche Entwicklung geprüft werden.

In Laupen und Bösingen bestehen zwei grosse Gewerbeareale. Die Gewerbeflächen in Laupen bedienen in erster Linie die Nachfrage von kommunalen und regional verankerten KMU's (Gewerbe + Dienstleistung).

Laupen besteht aus dem dichten Kern (Zentrum) mit dem "Stetdli", Poly- und Ritzareal (Subzentren). Drumherum ordnen sich mehrheitlich eher locker bebaute Einfamlinienhausquartiere und einige Mehrfamilienhausquartiere an. Ausnahmen bilden das Altersheim sowie die Schulanlage.

Mit "in-zukunft-laupen" werden die wesentlichen Elemente zur Verbesserung der Verkehrssituation umgesetzt. Beim Binnenverkehr und beim Langsamverkehr besteht noch Verbesserungspotential.

Die Landschaft von Laupen ist geprägt durch die beiden Gewässerläufe sowie die umliegenden Hügelkämme. Diese Werte gilt es gezielt zu erhalten und wo möglich zu stärken. Ein besonderes Augenmerk kommt dabei der Zugänglichkeit, dem Naherholungs- und dem ökologischen Wert der Gewässer zu. Hier gilt es die Chance des Projekts "in-zukunft-laupen" zu nutzen.

Die bestehende Wärmezentrale kann den Energiebedarf des nördlichen Teils von Laupen abdecken. Analog könnte im Süden eine Wärmezentrale die Siedlungen von Laupen und Bösingen versorgen. Es besteht ein grosses Potential zur Förderung erneuerbarer Energien.

Das Kultur- und Freizeitangebot ist reichhaltig und entspricht dem Bild eines regionalen Zentrums. Die regionalen Erholungsgebiete (insb. Flussufer) sind aufzuwerten und besser zugänglich zu machen. Hier gilt es die Chance des Projekts "in-zukunft-laupen" zu nutzen. Die Anordnung der einzelnen Angebote ist zu überprüfen und zugunsten von Synergien anzupassen.

Angebunden an das Jahrhunderprojekt "in-zukunft-laupen" muss für den gesamten Bereich eine Gesamtstrategie entwickelt werden. Dabei gilt es den Nutzungsmix (Arbeiten | Wohnen | Naherholung etc.) zu definieren und geografisch zu verorten.